Allgemein

FPÖ versinkt weiter im Korruptionssumpf

„HC Strache ist ein bedauernswerter Einzelfall“ – so oder so ähnlich lautet die Argumentation der FPÖ Parteielite seit auftauchen des Skandal-Ibiza-Videos. Das Korruption durchaus öfter vorkommen könnte als behauptet beweist nun die Stadtpartei in Graz:

Knalleffekt in der Steiermark: Die Grazer FPÖ-Spitze hat sich am Sonntag nach mehreren Enthüllungen rund um Extra-Gagen von ihren Sitzen zurückgezogen. Es soll an die beide Politiker, Noch-Vizebürgermeister Mario Eustachio und Klubobmann Armin Sippel üppige Zuweisungen für „politische Arbeit und Repräsentationszwecke“ gegeben haben: 50.000 Euro für Eustacchio und 16.000 Euro für Sippel. Zudem sollen weitere Ungereimtheiten aufgetaucht sein. Für beide gilt die Unschuldsvermutung.

Kurier, 2.11.2021

Eustachio wurde in der Vergangenheit öfters Rassismus vorgeworfen – er ließ bei der Graz-Wahl „Graz ist nicht eure Heimat!“ plakatieren und untermalte dies bildlich mit einer Gruppe ausländisch aussehender Männer.

Law and Order für Parteifunktionäre?

Es ist schon immer wieder spannend zu sehen wie anfällig die selbsternannte „Law & Order“-Partei anscheinend für Korruption ist. Während sie selbst regelmäßig Höchststrafen und eine 0-Toleranz Politik für Politiker*innen anderer Parteien, Migrant*innen, Drogenabhängige bzw. bei allen, was ihnen nicht in ihre Weltsicht passt, fordern bleibt zurzeit noch offen wie sie mit den „haufenweisen Einzelfällen“ in ihren eigenen Reihen umgehen werden.

Kurios: Kosmische Lichtsonne soll Planeten desinfizieren

Eustachio ist gerade erst zurückgetreten, da macht die neue Chefin Astrid Schleicher schon Schlagzeilen: Noch als „Gesundheitssprecherin“ postete sie auf Facebook die eher krude Idee, mithilfe einer „kosmischen Lichtsonne“ werde man gemeinsam „die Erde von Corona desinfizieren“ – sofern so viele Menschen wie möglich nur gemeinsam meditieren. Nur: Das haben offensichtlich zu wenige ernst genommen, der Erfolg blieb aus. Man darf Fr.Schleicher wohl eine ungesunde Nähe zu schrägen esoterischen Strömungen nachsagen.

Gratis-Zeitung „Heute“ am 2.11.2021

Während sich die FPÖ wiedermal mit sich selbst beschäftigt werden die Probleme der Menschen mehr und mehr: Klimawandel, Soziales, Bildung oder Wirtschaft – zurzeit gäbe es genug Probleme zu lösen.

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