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Stefanbartlverba

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"Nullius in verba!"

Geschichte Österreichs Teil I

Bis zur ersten #Jahrtausendwende siedelten auf #österreichischem Gebiet also romanisierten #Kelten (#Noriker), keltische Stämme, #Lombarden, #altgermanische Stämme, #Goten, #Slawen, #Franken, #Bayern, #Magyaren, etc.. Im Prinzip also sämtliche #Völker des europäischen #Kontinents. Ein „indigenes Volk“ #Österreich hat es nie gegeben. Geschichtlich betrachtet war Österreich immer schon ein #Schmelztiegel unterschiedlicher #Völker und #Kulturen und hat gerade deswegen eine sehr besondere, interessante Geschichte aufzuweisen.

„Bella Ciao!“ – Rotfront im Mainstream und der Zivilgesellschaft

Bella Ciao ist ein altes Partisanenlied aus Italien. Ein Partisan (ital. partigiano) ist ein bewaffneter Kämpfer, der nicht zu den Streitkräften eines Landes gehört und meistens sogar gegen diese kämpft. Partisanen verweigern daher den „Kriegsdienst am eigenen Lande“ meist aus politisch motivierten Gründen und ziehen gegen „Unrechtsregime“ in den Kampf. Bedeutende Partisanenbewegungen gab es schon im Spanischen Unabhängigkeitskrieg (1808-1812), im Deutsch-Sowjetischen Krieg, in Jugoslawien gegen Tito oder auch in China gegen Mao. Auch gegen den deutschen Faschismus traten Partisanen auf,zum Beispiel die „Österreichische Freiheitsfront“ in Belgien, eine kommunistisch orientierte Widerstandsbewegung. Bella Ciao wurde hingegen im Kampf gegen den italienischen Mussolini-Faschismus berühmt.

Wie die letzte Alleinregierung der ÖVP zu Grunde ging und was dann kam…

1966 regierte die ÖVP mit Bundeskanzler Klaus das Letzte mal absolut. 1970, nach 4 Jahren Regierung, half nicht mal mehr ein antisemitisch getriggerter „Ein echter Östereicher“ Wahlkampf gegen den nicht praktizierenden, gebürtigen Juden Kreisky. Die ÖVP hatte es sich mit den ArbeiterInnen, mit der Wirtschaft, ja sogar mit den Bauern verscherzt.

Eine Spaltung der SPÖ?

Warum eine Spaltung der Sozialdemokratie niemanden etwas bringt.
Zurzeit geistert eine Idee durch manche Köpfe: Eine Spaltung der SPÖ wäre die Rettung der Sozialdemokratie. Der „rechte“ Flügel sollte sich vom urbanen, „linken“ Flügel abspalten, damit dieser dann glaubwürdiger wäre. So erzählt in einem „Standard“ (Zeitung) Artikel. Warum das blödsinn ist, ist schnell erklärt.
Es gilt dort wo man die Geschicke lenken kann, also in Wien, in Linz, in St.Pölten oder im Burgenland, eine Politik zu machen, die das Leben der Menschen verbessert und auf Grundlage derer man auch Glaubwürdikeit transportieren kann.

Was ist „Politik“?

Ein versuchter Aufriss des Alltäglichen Über Politik hat fast jede/r eine Meinung. Fragt man genau nach, bekommt man in der Regel eine Antwort die ungefähr so lautet: „Das was PolitikerInnen im Parlament machen.“ Eventuell noch ein „Gesetze beschließen“ in der freundlichen Variante, „Steuern erhöhen“ in der etwas abwertenden. […]